Geschichte von TAE KWON DO:
TAE KWON DO ist eine traditionelle koreanische Kampfkunst, dessen Wurzeln
bis in das Jahr 37 v. Chr. reichen. Grabgemälde aus dieser Zeit weisen Motive
auf, in denen Kämpfer verschiedene Techniken ausführen, die dem heutigen
TAE KWON DO sehr ähnlich sind.

Auch das TAE KWON DO entwickelte sich über die verschiedenen Dynastien Schilla,
Koguryo und Paektsche weiter. Um ihre Grenzen und somit das Reich vor
Angriffen zu schützen bestanden die Kaiser darauf ihre Krieger auch in den
Kampfkünsten auszubilden. Diese Kampfkünste dienten aber auch dazu, den Geist
und den Körper der Menschen zu schulen. In der Schilla Dynastie war z. B. das
Hwa Rang Do sehr verbreitet, während in der Koryo Dynastie das Subak eine
große Beliebtheit erlangte. Eine weitere traditionelle koreanische Kampfkunst
ist Tae Kyon, aus der die Ursprünge des TAE KWON DO stammen.

Nach Beendigung des 2. Weltkrieges und damit der Befreiung aus der Besatzungszeit
durch Japan, bemühte man sich in Korea ein einheitliches Kampfkunstsystem zu
entwickeln. Jedoch war es am Anfang durch die Vielzahl verschiedener Schulen
schwierig einen Konsens zu finden. Erst Mitte der 50er Jahre wird der Name
TAE KWON DO erwähnt und kann sich Jahre später durchsetzen. 1972 wird das
Kukkiwon in Seoul eröffnet, der spätere Hauptsitz der WTF (World Tae Kwon Do
Federation). Dieser wird ein Jahr später (1973) gegründet.

Die World Tae Kwon Do Federation stellt den Dachverband im TAE KWON DO dar.
Somit existiert ein einheitliches Trainingssystem für alle TAE KWON DO
Sportler auf der ganzen Welt.

2000 wird TAE KWON DO vom IOC anerkannt und als olympische Disziplin in den
Wettbewerb aufgenommen.

Heute ist TAE KWON DO ein Volkssport in Korea.